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Erste Aktivschule Charlottenburg
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Aktuelle Projekte


Februar


Nun haben die Schulanfänger schon ihr erstes Halbjahreszeugnis bekommen und sich in der einen Ferienwoche etwas erholen können. Gleich darauf stürzten sie sich in den Faschingstrubel. In vielfältigen bunten Kostümen feierten sie eine große Faschingsparty im „Haus der Jugend”. Im Vordergrund standen in diesem Monat natürlich die Olympischen Winterspiele, die Anreiz gaben, sich eigene kleine Wettkämpfe auszudenken, wenn auch leider ohne Schnee.

Ein Thema, das die Kinder immer wieder fasziniert: Wie sah das Leben ihrer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern aus? Wie haben sie ihre Jugend und die Schulzeit erlebt. Wir lesen gerade mit den Kindern das Buch von Erich Kästner „Als ich ein kleiner Junge war” und werden im März die Villa Oppenheim besuchen, wo wir etwas über das Schulleben damals erfahren können.

Ende März bekommen wir Besuch von isländischen Kolleginnen und Kollegen, die sich unsere Schule und das tägliche Getümmel in ihr anschauen wollen. Sie sprechen leider kein deutsch aber englisch. So haben sich schon Schülerinnen und Schüler gefunden, die bereit wären, unsere Gäste herumzuführen und ihre Fragen auf englisch zu beantworten. Vorab gibt es ein kleines Projekt zum Thema „Island”, damit wir unseren Gästen nicht ganz unvorbereitet entgegentreten.

Unsere Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse besuchten einen Experimentierkurs „Bunte Farbstoffe” des NatLabs an der Freien Universität Berlin, der ihnen die Bedeutung über chemische Zusammenhänge im Alltag aufzeigte. Sie wurden von zwei Studenten herzlich begrüßt, in das Thema eingeführt, bekamen ihre Schutzkleidung und Schutzbrillen. Dann ging es an vorbereiteten Versuchsstationen los. In Zweiergruppen konnten die Schülerinnen und Schüler anhand eines Skripts selbständig experimentieren, dokumentieren und diskutieren. Während der Versuche gingen sie mit bekannten Stoffen wie Gips, Marmor und Zitronensäure, aber auch mit „echten” Chemikalien um, die z.B. für die Herstellung von Berliner Blau benötigt werden, jedoch unbedenklich sind. Jeder arbeitete durchweg konzentriert und mit viel Spaß, sodass sie sich alle wunderten, wie schnell vier Stunden vergangen sind. Gerne wollen sie einmal wiederkommen.

Am am 14.03.2018 von 14.00 bis 17.00 Uhr ist der nächste „Tag der offenen Tür”, zu dem wir wieder herzlich einladen!

Bettina Rücker, Schulleiterin



März


Den Frühling herbei sehnend sangen wir Frühlingslieder, beschäftigten uns mit Frühblühern und den Zugvögeln, die wir bald wieder am Himmel zu sehen hoffen. Doch das alles nutzte nichts, Ostern war es kalt und ungemütlich.

Herzerwärmend jedoch war der Besuch des ganzen Teams der Skóli Ísaks Jónssonar aus Reykjavík. Die Kolleginnen und Kollegen aus Island waren sehr aufgeschlossen, fröhlich und gut gelaunt. Besonders beeindruckt waren sie von den Kindern, die sie herumführten und alles auf Englisch erklärten, weil unsere Gäste leider kein Deutsch verstanden. Sie fanden die Räume schön, fotografierten sich viele Materialien ab, bewunderten die Lesekisten der Viertklässler und vieles mehr. Es fand insgesamt ein lebhafter Austausch statt. Auch für das leibliche Wohl unserer Gäste wurde gesorgt. Sie bedankten sich alle herzlich bei Maria und machten ihr die Freude, fast nichts vom Essen übrig zu lassen. Dank der Evangelischen Schule Charlottenburg konnten unsere Gäste noch eine weitere Schule kennen lernen und die Abschlussveranstaltung mit Präsentation durfte dort in der großzügigen Aula stattfinden. Das Kollegium der Schule aus Reykjavík bedankte sich mit einer musikalischen Einlage und sang gemeinsam ein isländisches Volkslied. Das Singen nimmt an ihrer Schule einen ganz besonderen Platz ein. Alle Schülerinnen und Schüler der Schule lernen in der Woche acht Lieder und üben jeden Tag. Und jeden Freitag kommt die ganze Schule zum Singen zusammen. Dazu sind auch alle Eltern eingeladen. Zu einem Gegenbesuch in Island sind wir eindringlich gebeten worden.

Zum Abschluss unserer Projektzeit „Kindheit damals” besuchte die 1. bis 4. Klasse die Villa Oppenheim, wo sie u.a. auch viel Interessantes über die Entstehung von Charlottenburg erfuhren.

Den „Tag der offenen Tür” nutzten wieder viele Eltern, um sich die Schule anzuschauen und ihre Kinder anzumelden.

Bettina Rücker, Schulleiterin



April


Viel Vergnügen bereitete uns wieder der Besuch in der Heinrich-Schulz-Bibliothek. Dort stellte uns die Autorin und Illustratorin Nadia Budde, geboren 1967 in Berlin, diesmal ihre Skelette und Vampire vor und ließ uns kräftig mit reimen. Schon Nadia Buddes erstes Buch „Eins zwei drei Tier” (1999) war ein großer Erfolg und wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Sie ist bekannt für ihre komischen Bebilderungen, Reime und ihren hintergründigen Humor. Erwachsene wie Kinder haben großen Spaß an ihrem Wortspiel und Witz.

Auch die ersten warmen Sonnenstrahlen genossen die Kinder, weil sie endlich ihre Jacken ausziehen durften. In unserem Garten blühten die Bäume und Sträucher, die Tulpen, Krokusse, Hyazinthen und Märzbecher. Es ist wieder Zeit, die Beete herzurichten. Auf dem Elternabend der Klassen 1 bis 4 wurde die bevorstehende Klassenfahrt Ende Mai besprochen. Die Kinder freuen sich schon auf die Reise und zählen die Tage. Bis dahin genießen wir im Mai noch einige Feiertage und wünschen den Lesern ebenfalls viel Sonnenschein und gute Erholung.

Bettina Rücker, Schulleiterin



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